Der Berliner Mutter-Erde-Tag lädt zum Spielen ein

Mutter-Erde-Tag Berlin, 22. April 2017

Die Welt ist in Bewegung, das Klima ist bedroht. Aus diesem Grund finden am 22. April 2017 – dem Tag der Erde –Demonstrationen für den Schutz und die Wertschätzung der Erde statt und nehmen weltweit Menschen an Veranstaltungen zum Thema Umwelt teil. Auch in Berlin wird wieder demonstriert. Anstatt immer wieder auf die Straße zu gehen, gibt es laut der niederländischen Künstlerin Li Koelan auch einen anderen, einfacheren Weg. Unter dem Motto „Spielst du mit?“ organisiert die Wahlberlinerin zum ersten Mal einen eigenen ‘Berliner Mutter-Erde-Tag’. In ihrem Erdemuseum im Bezirk Neukölln gibt sie am 22. April 2017 den Kindern das Kommando, genauso wie es Herbert Grönemeyer schon im Jahr 1986 in einem Song erwähnte.

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Die Autorin Eva Rovers stellt ihr Buch über die Sammlerin Helene Kröller-Müller vor

 

Helene Müller and Anton Kröller ca. 1888 (Kröller-Müller Museum)

Helene Müller and Anton Kröller ca. 1888 (Kröller-Müller Museum)

Der Bücherbogen am Savignyplatz lädt zur Buchpräsentation Sammeln für die Ewigkeit Helene Kröller-Müller: die bedeutendste van Gogh-Sammlerin der Welt ein. Erschienen ist der Titel im Athena Verlag.

Die Autorin Eva Rovers stellt im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Jan Konst (FU Berlin) ihr Buch über die Sammlerin Helene Kröller-Müller vor.

»Eine unruhige Zeit, eine deutsche Frau, ein niederländischer Mann, eine faszinierende Kunstsammlung und zwei Weltkriege. Das sind die Ingredienzien dieses spannenden und sehr klar geschriebenen Buches. Sammeln für die Ewigkeit erzählt, wie trotz der Launen des Schicksals ein Traum realisiert wurde, ein wunderbares Museum die Turbulenzen der Geschichte überstand und schließlich der Nachwelt erhalten blieb.«

Cees Nooteboom

Donnerstag, 02.03.2017
Um 19:30 Uhr
Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593
S-Bahn Savignyplatz
Web: http://www.buecherbogen-shop.de

Was viele Deutsche nicht wissen

number-one-1504449-640x480Viele Deutsche wissen nicht, dass die Partij voor de Vrijheid in den Niederlanden nur eine einzige Person als Mitglied hat – und zwar Geert Wilders; erstens als Privatperson sowie zweitens als Vertreter einer Stiftung, die seinen Namen trägt. Damit erfüllt sie die Voraussetzung, dass ein Verein mindestens zwei Gründer haben muss. Eine derartige Konstruktion ist allerdings außergewöhnlich und wird aus demokratischen Gesichtspunkten kritisiert. Für eine Partei wie die PVV bedeutet das Fehlen von Mitgliedern einen großen Nachteil bei der staatlichen Parteienfinanzierung; diese wird erst ab tausend Mitgliedern gestattet. Dafür muss die Partei keinerlei Rechenschaft über die Herrschaft ihrer Mittel ablegen. Die Partij voor de Vrijheid ist momentan die größte Partei in den Niederlanden….aber ohne Mitglieder.

Quelle
Wikipedia: Politische Parteien in den Niederlanden

Siehe auch
“Der Stil der PVV unterscheidet sich in einigen Punkten von dem der anderen Parteien. So gibt es in der PVV keine demokratischen Strukturen, sondern einen einzigen geistigen Anführer, nämlich Geert Wilders.”
Quelle: Uni Münster (NiederlandeNet)