Category Archives: Cultuur

Comedian Harmonists – Sechs Lebensläufe: Teil 1 und Teil 2

Comedian Harmonists. Sechs Lebensläufe: Teil 1 und Teil 2
Regie: Eberhard Fechner, BRD 1976, je 100 min
Einführung: Dr. Christian Hißnauer, Gottingen

Montag, 23. Februar 2015, 19 Uhr
Filmhaus am Potsdamer Platz
Berlin – Arsenal, Kino 2

Sie waren die erste Boygroup Deutschlands und sie stehen bis heute für die heitere, leicht frivole Vergnügungskultur der späten 1920er und frühen 1930er Jahre: Die Comedian Harmonists. Vor 80 Jahren, am 22. Februar 1935, wurde von den nationalsozialistischen Machthabern die Auflösung des überaus erfolgreichen, aber „rassisch“ und ideologisch inkriminierten Sextetts befohlen. Eberhard Fechner gelang es 1976, vier der noch lebenden Musiker sowie deren Ehefrauen zu interviewen. Entstanden ist dabei ein behutsames Porträt der sechs Musiker und eine aufschlussreiche Chronik der Zeit: In der Geschichte von Aufstieg und Zerfall der legendären A capella-Gruppe spiegeln sich exemplarisch die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Lebenswege der Protagonisten. Fechners insgesamt gut dreistündiger Film ist „oral history“ im besten Sinne: Die Auskünfte der prominenten Zeitzeugen berichten von ihren individuellen Schicksalen und zeichnen gleichzeitig ein allgemeingültiges Bild von Unterdrückung und Verfolgung im Nationalsozialismus.

Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin 2012 Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin 2012
Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Das Gesamtwerk des Dokumentarfilmers Eberhard Fechner befindet sich im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek und bildet gemeinsam mit dem Werk anderer Dokumentaristen einen Sammlungsschwerpunkt.

Der Medienwissenschaftler Dr. Christian Hißnauer hat u.a. zum Fernsehdokumentarismus in der BRD publiziert und ist ein ausgewiesener Eberhard-Fechner-Kenner, den er als Wegbereiter des Interviewdokumentarismus gewürdigt hat. Derzeit forscht er an der Georg-August-Universität Göttingen zur „Ästhetik und Praxis populärer Serialität“.

Ort und Kartenreservierungen:
Kino Arsenal
Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Tel. 030.26955-100 oder ticket@arsenal-berlin.de
Eintritt: 7,50 €, Mitglieder 5,- €

Wist u dat ….

gm…de film Het gangstermeisje in 1967 op de Berlinale werd genomineerd in de categorie beste film? Het scenario is gebaseerd op de gelijknamige roman van Remco Campert uit 1965. De internationale titel luidde The Gangstergirl.

Regisseur Frans Weiz begon al met de filmopnames, terwijl het scenario nog niet af was. Op blauwe luchtpostvelletjes stuurde Remco Campert voortdurend nieuwe dialogen op uit Antwerpen, waarna Weiz weer verder kon.

Volgens Wikipedia was de regisseur destijds verliefd op actrice Kitty Courbois, die met deze film haar speelfilmdebuut maakte. De titelsong werd geschreven door Jan Elburg en gezongen door Liesbeth List.

Remco Campert erhält den ‘Prijs der Nederlandse Letteren’ 2015

== {{int:filedesc}} == {{Information |Description=Remco Campert signeert op een gedichtenmiddag bij zijn 80e verjaardag. Athenaeum Boekhandel, Spui, Amsterdam |Source={{own}} |Date=2009-08-15 |Author=Apdency |Permission= |other_versions=

Wikipedia. Remco Campert signiert an einem ‘Gedichtetag’ anlässlich seines 80. Geburtstages. Athenaeum Buchladen, Spui, Amsterdam

Der niederländische Schriftsteller Remco Campert erhält den ‘Prijs der Nederlandse Letteren’ 2015. Der Prijs der Nederlandse Letteren (Preis der Niederländischen Literatur) ist der bedeutendste Literaturpreis der niederländischen Sprache. Er wird seit 1956 alle drei Jahre von der Niederländischen Sprachunion (Nederlandse Taalunie) vergeben, die sich dabei durch eine unabhängige Jury beraten lässt

Der Preis wird an Schriftsteller aus Flandern (Belgien), den Niederlanden und Suriname vergeben. Die Jury setzt sich aus drei niederländischen, drei flämischen und einem surinamischen Mitglied zusammen. Den Vorsitz hat abwechselnd ein flämisches und niederländisches Mitglied inne.

Der Preis wird im Wechsel jeweils in einem Land durch das jeweilige Staatsoberhaupt überreicht. Eine Ausnahme gab es nur 2001, als sich der Belgische König weigerte, den Preis an den des Kindesmissbrauch verdächtigen Lebensgefährten des erkrankten Preisträgers Gerard Reve zu überreichen und dies einem Beamten der Niederländischen Sprachunion überließ.

Remco Campert liest “Poesie ist eine Tat

 

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